Polizeivollzugsbeamte
Polizeivollzugsbeamte im mittleren Dienst
Als Polizeivollzugsbeamter im mittleren Dienst obliegt Ihnen die Sicherheit der Bevölkerung. Sie führen Wach- und Streifendienste durch, helfen bei Gefahren- und Notsituationen, regeln den Verkehr, nehmen Anzeigen auf und beteiligen sich an der Aufklärung von Straftaten.
Um zum Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst ausgebildet werden zu können, benötigen Sie die mittlere Reife oder einen Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Darüber hinaus müssen Sie über eine Mindestkörpergröße und ein bestimmtes Mindestalter verfügen. Für die Laufbahn im mittleren Dienst dürfen Sie nicht älter als 25 Jahre sein, müssen ein einwandfreies Führungszeugnis vorlegen und in geordneten Verhältnissen leben.
- Exaktheit
- Aufmerksamkeit
- Körperbeherrschung
- Planungs- und Organisationstalent
- Ausdrucksstärke und sichere Rechtschreibung
- Konfliktfähigkeit
- Leistungs- und Einsatzbereitschaft
- Durchhaltevermögen
- Gewissenhaftigkeit
- Selbstständigkeit
- Verantwortungsbewusstsein
- psychische Belastbarkeit
- Selbstkontrolle
- Flexibilität
Ausbildung
Die Ausbildung erstreckt sich über 2,5 Jahre und beinhaltet einen theoretischen und praktischen Teil. Während die Theorie, überwiegend im ersten Lehrjahr, in den Landesschulen abgehalten wird, werden Sie in der praktischen Ausbildung in Kombination mit intensivem Sportunterricht zu einigen praxisbezogenen Trainingseinheiten herangezogen. Im theoretischen Teil werden Sie in den Bereichen Sicherheits- und Ordnungslehre, Eingriffsrecht, Einsatzlehre, Strafrecht, Kriminalistik, Verkehrsrecht, Berufskunde und Beamtenrecht unterrichtet. Außerdem stehen die Fächer Deutsch, Englisch, Politik und Geschichte auf dem Stundenplan.
Im zweiten Jahr erlernen Sie in besonderen Seminaren und Trainings Ihr benötigtes Wissen zur Tätigkeit eines Polizeivollzugbeamten. Unter anderem profitieren Sie von Verhaltens-, Fahrsicherheits-, Einsatztrainings, PC-Anwendungsseminare und Praxiseinweisungen. Nach einem erfolgreichen Abschluss setzt man Sie überwiegend bei der Bereitschaftspolizei oder im Streifendienst ein.
Streifendienst
Auf dem Revier
Aufgrund der Bürokratie müssen Sie Zeugenaussagen, Protokolle und Berichte in allen Details aufnehmen und verfassen. Falls direkt auf dem Revier eine Anzeige erstattet wird, muss sie weitergeleitet und die Aufnahme der Ermittlungen veranlasst werden.
Verkehrsüberwachung
Polizeivollzugsbeamte im gehobenen Dienst
Zulassung und Ausbildung
- Körperliche Belastbarkeit und Reaktionsschnelligkeit
- Sicheres und souveränes Auftreten
- Psychische Stabilität
- Selbstkontrolle
- Selbstständigkeit
- Teamfähigkeit
- Konfliktfähigkeit
- Entscheidungsfreude
- Verantwortungsbewusstsein
- Führungspersönlichkeit
An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung erlernen Sie theoretische Grundkenntnisse:
- Einsatz-, Führungs- und Verkehrslehre
- polizeiliche Informationsverarbeitung
Der rechtliche Bereich im Studium wird abgedeckt durch:
- Staats- und Verfassungsrecht
- Strafverfahrensrecht
- Verkehrsrecht
- Eingriffsrecht
Schutzpolizei
Kriminalpolizei
Wasserschutzpolizei
Dabei handelt es sich um einen Sonderdienst an der Nord-, Ostsee oder an großen Häfen. Als Polizeivollzugsbeamte im gehobenen Dienst verfolgen Sie Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Schiffsverkehr und kontrollieren Papiere und Dokumente von Sport- und Hafenfahrzeugen und von See- und Binnenschiffen.
Polizeivollzugsbeamte im höheren Dienst
Zur Zulassung zum Studium wird das Abitur oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss vorausgesetzt:
- Abgeschlossenes Studium an einer Fachhochschule für den öffentlichen Dienst, alternativ an einer vergleichbaren Bildungseinrichtung.
- Abgeschlossene Laufbahnprüfung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst, nachgewiesene Berufspraxis im Polizeidienst
- bestandenes Auswahlverfahren
- Abschlusszeugnis einer wissenschaftlichen Hochschule
Ausbildung
Die zweijährige Ausbildung, das Studium, schließt mit der Masterprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Deutschen Hochschule der Polizei ab.
Man kann Sie mit der Personalführung und der fachlichen und organisatorischen Leitung ihres Bereichs betrauen, sowie der Ausbildung des polizeilichen Nachwuchses. Sie verantworten einen ordnungsgemäßen Verlauf eines Einsatzes bei Großveranstaltungen und organisieren in Kooperation mit den entsprechenden Verantwortlichen effektive Sicherheitskonzepte. Zu Ihrem Aufgabenbereichen gehören:
- Klärung organisatorischer Fragen und die Einsatzplanung
- Leitung von Großeinsätzen und die Verfolgung von Straftaten
- Koordination von Ermittlungen und Mitarbeitern
- Austausch mit anderen Behörden
- Leitung von öffentlichen Aufklärungskampagnen
- Planung von Präventivmaßnahmen zur Verbrechensbekämpfung
- Management der Öffentlichkeitsarbeit
Dienstgrade
In der Laufbahn gibt es vier Dienstgrade:
- Der Polizeivollzugsbeamte verwandelt sich zum Polizeirat (PR), bei der Kriminalpolizei zum Kriminalrat (KR).
- Es folgt der Polizeioberrat, kurz POR, bei der Kriminalpolizei heißt dieser Dienstgrad Kriminaloberrat (KOR).
- Danach kommt der Polizeidirektor (PD), bei der Kriminalpolizei der Kriminaldirektor (KD).
- Der Leitende Polizeidirektor (PD oder Ltd. PD) ist der höchste Dienstgrad, bei der Kriminalpolizei der Leitende Kriminaldirektor (kurz LKD oder LtdKD).
Müller & Schön oHG
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